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Tag der Arbeit: Tourismus, "hidden champion" am österreichischen Arbeitsmarkt

Wien (TP/OTS) - Von der Öffentlichkeit unbemerkt nimmt die Zahl der Arbeitsplätze im österreichischen Qualitätstourismus stark zu. Der Stellenwert der Branche für die Volkswirtschaft ist kaum abzuschätzen. Am meisten profitieren aber die Beschäftigten von den Vorteilen einer Branche, die oft unterschätzt wird.

Wohlstand und Wertschöpfung basieren immer stärker auf Dienstleistung, Ausbildung, Qualität, Internationalität und Frauen -den Kriterien, die den weltweiten Erfolg des österreichischen Tourismus ausmachen: "Wir sind eine junge Branche mit vielen Fachkräften und immer mehr akademischen Abschlüssen. Wir sind weltoffen und standortgebunden. Wir garantierten Service-Qualität mit emotionalem Mehrwert. Das macht den Tourismus zum "hidden champion" auf dem österreichischen Arbeitsmarkt", erklärt Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV).

Österreichs Tourismus - "hidden champion" auf dem Arbeitsmarkt

1. Nirgends steigt die Zahl der Arbeitsplätze so stark wie im Tourismus.
In den vergangenen 10 Jahren ist die Zahl der Arbeitsplätze um 25 % gestiegen. Im öffentlichen Dienst, in der Produktion, in den Banken werden Arbeitsplätze abgebaut.

2. Nirgends steigen die Gehälter so stark wie im Tourismus.
Die KV-Löhne für unqualifizierte Kräfte stiegen um 9,5 %. Das ist absoluter Rekord. In allen anderen Bereichen liegen die tatsächlichen Gehaltssteigerungen über der Inflation. Davon können andere Branchen nur träumen.

3. Im Tourismus ist die Arbeitszeit rückläufig.
Die Wochenarbeitszeit in der österreichischen Hotellerie sinkt seit Jahren, seit 2008 um beachtliche 6,5 Stunden.

4. Keine Branche ist so sicher wie der Tourismus.
Großinsolvenzen? Abwanderungen? Nicht hier. Im Tourismus werden Mitarbeiter gesucht. Zu verlässlichen Konditionen. Mit Standortgarantie.

5. Nirgendwo arbeiten so viele Frauen in Führungspositionen wie im Tourismus.
Laut KMU Forschung Austria sind in keiner anderen Branche so viele Frauen in Führungspositionen zu finden. Im Tourismus sind es 29 %, in der Produktion 7 %. Ob Frauen in die Technik gehen, sollten sie sich also zweimal überlegen - nicht nur wegen der Abwanderungsdrohungen.

6. Keine andere Branche bietet solche internationale Karrierechancen. Egal, wo Sie Urlaub machen: Sie finden überall Österreicher in Führungspositionen.

7. In keiner anderen Branche hat jeder eine Chance auf einen Job.
In der Produktion werden einfache Abläufe durch Maschinen ersetzt. Unsere Schnitzel machen wir hier, unsere Zimmer und unsere Teller werden hier gereinigt, unseren Gästen vor Ort zur Hand gegangen. Versprochen!

8. Nirgends gibt es so viel Abwechslung wie im Tourismus.
In der Hotellerie sind Allrounder heiß begehrt! Besonders gefragt sind derzeit Manager für Online-Plattformen!

9. Arbeit im Tourismus heißt Arbeit mit Menschen.
Wer gerne an einer Maschine steht, wer lieber mit Zahlen arbeitet als mit Menschen, sollte sich eine andere Alternative überlegen - im beiderseitigen Interesse.

10. Arbeit im Tourismus ist Teamwork.
Individualisten sind anderswo vielleicht besser aufgehoben - und das ist auch gut so!

11. Arbeit im Tourismus ist generationenübergreifend.
Wir bilden junge Menschen aus und setzen dabei auf das Know-how bewährter Führungskräfte. Ganz aktuell sucht die ÖHV Best Ager und WiedereinsteigerInnen, viele Betriebe in allen Bundesländern aber Lehrlinge! Mit Standortgarantie - Interessenten melden sich bitte in der Top-Hotellerie! Denn die schafft die Arbeitsplätze!

12. Frei haben, wenn andere arbeiten. Im Tourismus.
Hotels sind 7 Tage die Woche geöffnet, unsere Mitarbeiter arbeiten aber auch nur 5, in Ausnahmesituationen 6 Tage. Sie haben dann frei, wenn andere arbeiten müssen. Das hat auch seine Vorteile!

13. Trinkgeld, unversteuert - im Tourismus.
Umso interessanter, je höher die Steuern auf alle anderen Einkommen steigen. In Top-Betrieben kann das ganz schön viel ausmachen.

14. Freie Kost und Logis? Im Tourismus.
Eine eigene Wohnung muss man sich als junger Mensch da nicht von dem abzwacken, was nach der Steuer übrigbleibt. Betriebskosten inklusive.

15. Bezahlt Geld verdienen an den Top-Standorten - am besten im Tourismus.
In den heißesten Adressen der Stadt, in den besten Skigebieten, an den heißesten Locations, in den In-Bars, wo sich die High Society trifft. Noch Fragen?

Die ÖHV vertritt als unabhängige Interessenvertretung mehr als 1.200 Betriebe. Ihre Mitglieder sind die Top-Betriebe im heimischen Tourismus - sie sind es, die im Land Arbeitsplätze schaffen. Dafür brauchen sie optimale Rahmenbedingungen, dafür setzt sich die ÖHV ein. Österreichweit beschäftigen die Tourismusbetriebe 230.000 Mitarbeiter. Mit rund 160.000 Betten repräsentieren die ÖHV-Betriebe rund zwei Drittel der 4- und 5-Sterne-Betten in Österreich. Pro Jahr erwirtschaften die ÖHV-Betriebe etwa 3 Mrd. Euro, alle Tourismus- und Freizeitbetriebe zusammen 15 % des Bruttoinlandsprodukts.

Ein Bild von ÖHV-Präsidentin, Michaela Reitterer, finden Sie hier zum Download.
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