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Erfolgreiches Jahr 2018 für die Schloß Schönbrunn Kultur- u. Betriebsges.m.b.H.

Die Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB) setzt ihren Erfolgskurs fort und geht erstmals mit einer Wanderausstellung auf Reisen.

Wien/Niederösterreich (OTS) - Vorläufiger Jahresabschluss 2018: Der Gesamtumsatz der SKB belief sich 2018 nach ersten Berechnungen auf rund 63.000.000 Euro und ist somit wieder eine Steigerung zum Vorjahr. Davon stammen etwa zwei Drittel aus Ticketverkäufen, je rund ein Sechstel aus Shopeinnahmen sowie aus Vermietungen und Verpachtungen. Die BesucherInnen-Zahlen SKB weit beliefen sich auf rund 5.089.000 und haben somit erstmals die fünf Millionen Grenze überschritten. In Schönbrunn wurde mit 3.978.000 Eintritten wieder ein Rekord-Ergebnis erreicht.

Inhaltlich wurde 2018 dem Gedenkjahr 1918 – 100 Jahre Republik und dem Schicksal des Habsburgischen Erbe nach 1918 – Rechnung getragen. Neben dem Standard-Programm begeisterten auch Sonderausstellungen zur Wiener Moderne im Hofmobiliendepot ∙ Möbel Museum Wien sowie die interaktive Ausstellung „Warum isst die Welt, wie sie isst?“ in Schloss Hof eine Vielzahl an BesucherInnen. Über BesucherInnen-Steigerungen durften sich sich die KuratorInnen-Formate im Sisi Museum und den Kaiserappartements in der Wiener Hofburg sowie die Führungen und workshops im Kindermuseum freuen. Auch der Meetings & Events Bereich in Schönbrunn und Schloss Hof zeichnete sich durch eine hohe Beliebtheit bei den Gästen aus.

Kulturelles Erbe authentisch erlebbar machen Eine Ausstellung geht auf Reisen

Geschäftsführer Klaus Panholzer betont die Wichtigkeit, des Erhalts und der Erlebbarkeit von kulturellem Erbe. „Wesentlich ist, die vorhandenen Ressourcen der betreuten Objekte in authentischer Form zu erschließen und als Kultur, Tourismus und Freizeitangebote erlebbar zu machen und dabei auch dem UNESCO Weltkultur-Erbe Status gerecht zu werden, welchen es zu bewahren gilt. Und gleichzeitig mit neuen Initiativen weltweit die Menschen für das Imperiale Erbe und die Welt der Habsburger zu begeistern.“

Durch laufende Ankäufe konnte die Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. ihre Sammlung erweitern, sodass nun erstmals eine Wanderausstellung rund um die Kaiserin Elisabeth mit ergänzenden Themen und zahlreichen Exponaten international auf Reisen gesendet werden kann. Die erste Station der Sonderausstellung wird 2020 in Österreichs größter barocker Schlossanlage Schloss Hof in Niederösterreich sein und von dort weltweit unterwegs sein.

Verschiedene Spezialthemen im Leben dieser facettenreichen Monarchin, wie ihre Kindheit in Bayern, ihr Leben am kaiserlichen Hof, Elisabeth als Mutter, als „makellose“ Schönheit, als „Modeikone“ und Elisabeth als rastlose Reisende sowie die letzten gemeinsamen Jahre an der Seite Franz Josephs werden thematisiert und teilweise noch nie öffentlich gezeigte Exponate den BesucherInnen zugänglich gemacht.

Margarete Schramböck, Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, betont als Eigentümervertreterin der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB): „Unser historisches und kulturelles Erbe zählt zu den wertvollsten Schätzen Österreichs. Das breite und laufend durch neue Attraktionen erweiterte Angebot der SKB zahlt sich nachhaltig aus. Davon profitiert nicht nur der Tourismus, sondern auch die heimische Wirtschaft. Die positiven Zahlen, 2018 erneut Rekordzahlen, untermauern das große Interesse der Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland. Die SKB ist ein wichtiger Impulsgeber für die Wirtschaft und für Innovationen.“

Die Erlöse fließen als Investitionen in das kulturelle Erbe

2018 investierte die SKB rund 15 Millionen Euro in Restaurierungsarbeiten und Bauaufwendungen. Im Zentrum standen dabei neben Restaurierungsarbeiten u.a. vom Salon Erzherzog Franz Karl, dem Rösselzimmer sowie dem ersten und zweiten Rosa Zimmer in Schloß Schönbrunn auch Instandsetzungen im Außenbereich – beispielsweise die Generalsanierung der Parkmauer Maxingstraße sowie die laufenden Erhaltungsarbeiten an Brunnen, Vasen und Skulpturen. Der Baustart für die Umgestaltung des Vorfelds und der Errichtung des Arrival Center Schönbrunn ist ebenfalls erfolgt.

In den Kaiserappartements in der Hofburg wurde der Investitionsschwerpunkt auf die laufende Restaurierung der Räumlichkeiten gelegt, u. a. das Vorzimmer der Kaiserin, das Türhüterzimmer sowie das Turn- und Toilettezimmer Kaiserin Elisabeths.

In Schloss Hof wurde die Brunnenanlage der Großen Kaskade umfassend restauriert und die Wiederherstellung der Terrasse Sieben sowie der Barockgartenmauer begonnen.

Auch 2019 stehen zahlreiche und wesentliche Bauprojekte an, investiert werden rund 21 Millionen Euro. In Schloß Schönbrunn werden die Restaurierungsmaßnahmen des ersten und zweiten Rosa Zimmer abgeschlossen und mit der Befundung und Restaurierung des Salons der Kaiserin begonnen. Weiters wird in Bezug auf die BesucherInnen-Strom-Lenkung ein neues Leitsystem am Areal implementiert.

In den Kaiserappartements in der Hofburg ist die Restaurierung vom Wohn- und Schlafzimmer Elisabeths geplant.

In Schloss Hof wird die Rekonstruktion der Terrasse Sieben abgeschlossen sowie mit der Restaurierung der Kapelle begonnen. Mit der Wiederherstellung der Großen Kaskade und der Vollendung der siebenten Gartenterrasse ist somit das barocke Gesamtkunstwerk Schloss Hof komplettiert und zeigt sich als Ensemble in voller Pracht.

Sonderausstellungen 2019

Sisi Museum, Kaiserappartements und Silberkammer in der Wiener Hofburg: Das Programm widmet sich neben den Standardführungen insbesondere mittels KuratorInnen-Führungen dem Leben und Wirken Kaiserin Elisabeths. Einmal im Monat findet abwechselnd im Sisi Museum und den Kaiserappartements die KuratorInnen-Führung „Sisi und das ‚starke Geschlecht‘“ statt. Die Führung befasst sich mit den Männern, die in Kaiserin Elisabeths Leben von großer Bedeutung waren.

Hofmobiliendepot ∙ Möbel Museum Wien: Neben der Fortsetzung der Gedenkausstellung „Bruch und Kontinuität: Das Schicksal des habsburgischen Erbes nach 1918“, die noch bis zum 30. Juni 2019 zu sehen ist, erwartet die BesucherInnen dieses Jahr auch die Gast-Ausstellung „Made in Denmark“. Die Ausstellung präsentiert dänisches Design seit 1900 und zeigt sowohl die Vorläufer des dänischen Designwunders als auch die Entwicklungen seit der Postmoderne. Möbel, Keramik, Porzellan, Glas und Silber stehen im Mittelpunkt der Präsentation. Die Ausstellung läuft vom 25. September 2019 bis zum 12. Jänner 2020. Außerdem können die BesucherInnen im Rahmen der Spezialführung „Die Couch des Kaisers“ einmal monatlich hinter die Kulissen des Hofmobiliendepots blicken.

Schloss Hof und Schloss Niederweiden: Die Marchfelder Schlösser starten 2019 zusätzlich zum vielfältigen Veranstaltungsprogramm mit der Sonderausstellung „Das Spiel mit dem Essen“, die spannende Einblicke in die vielschichtige Welt des Lebensmittelhandels gibt. Die Ausstellung auf Schloss Hof veranschaulicht, wie Nahrungsmittel in den Supermarkt gelangen und erklärt die komplexe Logistik, die hinter der stets verfügbaren Vielfalt an Lebensmitteln in den heimischen Supermarktregalen steckt. Auf Schloss Niederweiden zeigt die Ausstellung die Entwicklung des Einzelhandels von der Greißlerei zum Hightech-Supermarkt und lädt auf eine Reise in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Lebensmittelkaufs ein. Fortgesetzt wird auch die Sonderausstellung „Schaufenster Europa: Das Banat“. Sie erzählt die wechselvolle Geschichte des Banats, einer Kulturregion im Südosten Europas im heutigen Rumänien. Zahlreiche Gegenstände aus dem Alltag der Banater gewähren Einblicke in die Vielfalt dieses europäischen Kulturraumes – von seinen Anfängen als „Tor zum Orient“ bis in die Gegenwart.

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Nähere Informationen und Bildmaterial unter www.schoenbrunn.at | www.schlosshof.at | www.hofburg-wien.at | www.hofmobiliendepot.at | www.kaiserkinder.at | www.schoenbrunnmeetings.com

Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Petra Reiner
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Tel.: +43 1 811 13 461
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