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FW- Antrag im WIPA: Österreichs Tourismuswirtschaft und Gastronomie wiederbeleben

Weil Wirtschaftsparlament wegen Lockdown ausfällt, macht FW die nicht behandelten Anträge öffentlich

Wien (OTS) - Die österreichische Gastlichkeit, unsere Landschaften und die dazugehörige Tourismuswirtschaft sind international ein wesentliches Standbein unserer heimischen Wirtschaft. Die Tourismuswirtschaft wurde durch die Corona-Pandemie und den unverhältnismäßigen Verordnungsdschungel am schwersten geschädigt. „Ziel muss eine rasche Wiederbelebung unserer heimischen Tourismus– und Freizeitwirtschaft sein. Maßnahme Nummer eins muss eine größtmögliche Rücknahme aller Verbote und Einschränkungen in Bezug auf die Betriebsführung sein“, so der Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft, Matthias Krenn.

Daher stellt die Freiheitliche Wirtschaft folgenden Antrag an das Wirtschaftsparlament:

Der Präsident sowie die Organe der WKÖ werden dringend aufgefordert, an die Bundesregierung bzw. an die dafür zuständigen Bundesministerien heranzutreten, um nachstehende Maßnahmen zur Wiederbelebung der österreichischen Tourismusbranche einer Umsetzung zuzuführen:

- Verlängerung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes von 5% bis mindestens Ende

April 2022

- Anerkennung aller in Europa eingesetzter Impfstoffe (z.B. Sputnik)

- Verkürzte Abschreibungsdauer für Restaurant– und Hotelgebäude

- Degressive Abschreibungsdauer auf die tatsächliche Nutzungsdauer

(z.B.: Zimmereinrichtungen, Bäder, Sauna– und Wellnesseinrichtungen)

- Förderung für Investitionen in erneuerbare Energie und Energieeffizienz sowie Renovierungsarbeiten in bestehende Gebäude und Einrichtungen

- Streichung aller unnötigen Bagatellsteuern und Gebrauchsabgaben

- Bestandsgarantie von Bewilligungen bei Betriebsübergaben

- Forcierung österreichischer Vertriebslösungen für Online-Buchungen

- Verringerung der enormen Bürokratie mit unzähligen Aufzeichnungspflichten, vom Schädlingsmonitoring bis zur Allergenverordnung. 190 Auflagen und Verordnungen sind untragbar!

- Rückkehr zur Wertschätzung der Branche und Beendigung des kollektiven Generalverdachtes gegenüber dem Unternehmertum, speziell der Tourismuswirtschaft!

Die FW behält sich vor, beim nächsten Wirtschaftsparlament im Juni 2022 die Notwendigkeit dieses Antrags zu überprüfen und ihn ggf. aktualisiert einzubringen.

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