Das Heilwasser als „Zuckerl“

Vermieter der „Osttiroler Herzlichkeit“ setzen auf regionales Heilwasser.

Osttirol

Von Florian Eder

Das Deferegger Heilwasser ist innerhalb Osttirols schon eine bekannte Marke. Seit Kurzem ist es in der Reformhauskette „Martin reformstark“ erhältlich. Jetzt will man auch im Osttiroler Tourismus vermehrt auf die Kraft des Produktes aus den Tiefen des Defereggentales setzen.

Besonders die Angebotsgruppe „Osttiroler Herzlichkeit“ ist von der knapp ein Millionen Jahre alten jodhaltigen Salz-Sole-Therme angetan. Fußbäder mit dem Heilwasser aus einer Tiefe von 1850 Meter sollen den Gästen Wellness und Erholung schenken. Obfrau Theresia Rainer: „Wir Privatvermieter können nicht mit großen Wellnessanlagen aufwarten. Aber ein Fußbad ist ein super Angebot, ohne großen Aufwand.“ Dem stimmt auch Elisabeth Kaplenig vom Michelerhof in Lavant zu: „Ich sehe das als ein kleines Zuckerl für die Gäste und man bleibt in Erinnerung.“ In einem „Holzschaffl“ und zur Hälfte verdünnt wird das Bad angeboten. Den Preis für ein Fußbad können die Privatvermieter selbst bestimmen. Derzeit machen 20 von knapp 50 Vermietern mit. Um das Marketingangebot abzurunden, liegen Folder und ein Gutschein für einen Besuch im Abfüllgebäude in Sankt Jakob auf. Im Jesacherhof in St. Jakob wird ebenso ein Wellnessbad mit Heilwasser angeboten, das ankommt. „Seit es wissenschaftliche Beweise zur Wirkung gibt, ist die Nachfrage sehr groß“, erklärt Hotelchef Christian Jesacher.