Oberösterreich ist ein wahres Radfahrerparadies

Oberösterreicher fahren immer öfter mit dem Rad. Sei es in der Freizeit, auf dem Weg zur Arbeit, zur Ausbildung oder als sportliche Betätigung. Neben den klassischen Citybikes sind vor allem Mountainbikes sehr gefragt, aber auch die E-Bikes sind stark im Kommen. Aber welches Bike passt zu welcher Situation?

Der Mühlviertel-Radweg ist etwas anspruchsvoller - für Sportliche also bestens geeignet

Bei einer Downhillfahrt ist die richtige Ausrüstung wichtig.

Der Donauradweg ist vor allem im Sommer ideal für Familienausflüge

Mountainbike: Obwohl das Mountainbike, wie der Name schon sagt, für die Berge gedacht ist, nutzen auch immer mehr Städter das praktische Rad. „Vor allem wegen der vielen Kopfsteinpflasterstraßen in Linz übertrumpft es das traditionelle Citybike in punkto Komfort“, weiß Leopold Kiesl, von Radsport-Kiesl in Linz.

Trekkingbike: Universell einsetzbar ist auch das Trekkingbike. Es ist in der Stadt, aber auch im (leichten) Gelände verwendbar. Auch bei längeren Rad-Reisen wird es gerne verwendet.

E-Bikes: Sie sind mit 2500 Euro teuerer als herkömmliche Fahrräder, aber ebenfalls äußerst beliebt. Ursprünglich für ältere Radler gedacht – doch mittlerweile haben auch die jüngeren Sportler die Vorzüge entdeckt. Dabei darf man die hohen Geschwindigkeiten nicht unterschätzen. „Es kann gefährlich werden, wenn man das Gerät nicht beherrscht. Ein Helm sollte unbedingt getragen werden – das gilt übrigens bei jeder Art von Rad“, warnt Kiesl.

Auch der Donauradweg hat sich dem Trend E-Bike angepasst. „Vor einigen Jahren ließen wir insgesamt 40 Ladestationen errichten. Sie sind vor allem bei Firmen und Gastro-Betrieben zu finden“, erklärt Petra Riffert von der Werbegemeinschaft Donau OÖ die Vorzüge des Donauradweges – siehe auch Interview unten.

Anspruchsvollere Routen für sportbegeisterte Biker findet man im Mühlviertel. Diese sind vor allem durch die Steigungen und Gefälle gekennzeichnet. „Die 238 Kilometer lange Strecke sollte nur in mehreren Etappen bewältigt werden“, rät Christian Hoflehner, vom OÖ Tourismus. Station machen kann man in Orten wie Aigen, Ulrichsberg oder Bad Leonfelden. Die Zielflagge weht einem in Grein entgegen. Im Salzkammergut bietet sich eine Tour von See zu See an.HP/ PZ