Nächtigungsplus in der Landeshauptstadt

Klagenfurt Tourismus verzeichnet zehn Prozent Plus gegenüber 2020. Top-Ergebnis im Juli und August. Veranstaltungen wie Tage der Alpen-Adria-Küche füllen Hotelbetten.

Ein Lichtblick ist die aktuelle Nächtigungsstatistik für den Klagenfurt Tourismus. „Der Juli und August waren so stark wie noch nie“, sagt Helmuth Micheler, Geschäftsführer des Klagenfurt Tourismus. Trotz der Corona bedingt schwierigen Monate Anfang 2021 liegt die Landeshauptstadt gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres neun bis zehn Prozent im Plus. Die genauen Zahlen werden demnächst vorliegen. „Vor allem bei italienischen Gästen konnten wir wieder aufholen“, ist Micheler zufrieden.

Ein nicht unbeträchtliches Scherflein zum Tourismus-Erfolg tragen auch die Veranstaltungen wie zuletzt das Klagenfurt Festival bei. „Veranstaltungen sind die Leuchttürme, aber die Produkte müssen das ganze Jahr passen“, betont Micheler. Am 15. September beginnen wieder die Tage der Alpen-Adria-Küche, die zum vierten Mal stattfinden und Kärntens größtes Kulinarik-Festival sind. Sie ziehen Gourmets aus dem Alpen-Adria-Raum aber auch aus den österreichischen Bundesländern wie Wien, der Steiermark und Salzburg an. Positiv auf die Nächtigungsstatistik wirkt sich laut Micheler auch aus, dass viele Produzenten mit Familie anreisen und den Aufenthalt mit einem kleinen Urlaub verbinden.

Mit den Tagen der Alpen-Adria-Küche hat sich die Landeshauptstadt mittlerweile einen guten Namen gemacht. „Im Vergleich zum Anfang ist es für uns immer leichter geworden, Partner zu finden“, sagt Micheler. Dieses Jahr ist das Programm besonders hochkarätig besetzt. Unter anderem konnte Max Stiegl, Gault Millau Koch des Jahres 2020, gewonnen werden, der gegen die Verschwendung von Lebensmitteln kämpft und für eine umfassende Verwertung eines Tieres eintritt. Den Zukunftspotenzialen der regionalen Küche wird sich die Foodtrend-Expertin Hanni Rützler widmen.