Masterplan für künftige Weinviertelprojekte fix

Bis 2026 soll wieder möglichst viel Geld aus Brüssel fließen: Dafür ziehen vier Regionen jetzt verstärkt an einem Strang!

„Die Region soll Einwohnern und Gästen verstärkt Entfaltungsmöglichkeiten bieten“: Leader-Manager der Region Ost.

Alle vier „LEADER“-Regionen des Weinviertels haben sich für die Förderperiode 2023-2027 beworben. Damit soll unsere Heimat auch zukünftig von Geldflüssen der EU profitieren. Die Grundlage dafür sind innovative Projekte, wobei die vier Regionen diesmal inhaltlich verstärkt an einem Strang ziehen wollen, um die Lebensqualität im gesamten Weinviertel gemeinsam weiter zu verbessern.

Dafür sind im Vorfeld Strategien entwickelt worden – rund 3000 Weinviertler haben dafür ihre Ideen eingebracht. Ein wichtiges Ziel ist die Nachhaltigkeit: Dabei sollen regionale Lebensmittel den Konsumenten einerseits besser zugänglich gemacht werden, andererseits ist es auch wichtig, die Vielfalt, die das Weinviertel hervorbringt, in den Mittelpunkt zu rücken.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Tourismus: Hier stehen Wein- und Genusserlebnisse, Radfahren, Pilgern und auch das Brauchtum in den Regionen im Fokus – denn diese Faktoren kennzeichnen das Weinviertel und machen es für einen Kurzurlaub oder auch einen Tagesausflug interessant.

Das Regionsbewusstsein der Einwohner stärken Eng in Zusammenhang damit steht das Ziel, auch den Bewohnern die „Schätze vor ihrer Haustür“ stärker ins Bewusstsein zu rücken. Weitere Aspekte sind die Erhaltung und Förderung des kulturellen Erbes (Stichwort:
Kellergassen, Naturräume), neu ist das Thema Klimawandel, das nun auch auf der Agenda steht.