Tourismus (fast) wieder auf Rekordkurs

Sommer war in Österreich fast so gut gebucht wie 2019.

Wien. 77,88 Millionen Nächtigungen verzeichneten Österreichs Tourismusbetriebe in der vergangenen Sommersaison. Ein Wert, der nur um 1,4 Prozent hinter dem Rekord-Jahr 2019 liegt (78,93 Mio.).

Gegenüber dem Pandemiejahr 2021 lief die heurige Sommersaison — zu der die Monate Mai bis inklusive Oktober zählen — natürlich deutlich besser: Praktisch ohne jegliche Corona-Einschränkungen wurde ein deutliches Plus von 17,3 Prozent gegenüber der Vorsaison erzielt.

Mehr als zwei Drittel der Nächtigungen (68,8 %) entfielen dabei auf Gäste aus dem Ausland, Zuwächse wurden aus den beiden wichtigsten Herkunftsmärkten — Deutschland und den Niederlanden — verzeichnet, konkret stieg die Zahl der Nächtigungen deutscher Gäste um 5,6 Prozent im Vergleich zur Saison 2019 auf 31,15 Millionen Nächtigungen.

31,2 Prozent der Nächtigungen entfielen laut Statistik Austria auf Gäste aus dem Inland, das ist um 1,7 Prozentpunkte mehr als 2019.

Unter drei Sternen: Verlust

Nach wie vor warten mussten Tourismusregionen auf Gäste aus dem asiatischen Raum, vor allem China: Statt rund einer Million Nächtigungen wie 2019 wurden nur knapp 60.500 gezählt. Auch Touristen aus Japan blieben in diesem Sommer nach wie vor aus.

Geändert hat sich das Buchungsverhalten: Ferienwohnungen haben deutlich dazugewonnen (+29,2 %), ein Minus verzeichneten Hotels mit drei Sternen und weniger. (APA)